
Panorama vom Fornogebiet mit Monte Sissone und Cleopatra
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| Diverse 3000er aus dem Buch von Marco Volken: Freie Sicht aufs Gipfelmeer. | |
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Eintrag in einem Gipfelbuch:
Ehre sei Gott in der Welt
er hat die Berge so hoch gestellt
und tat auch seine Weisheit kund,
damit nicht jeder Lumpenhund
von denen die Täler so zahlreich gesegnet
hier oben dem wackeren Bergler begegnet
Kari Santi
Mit ÖV nach Sedrun, übernachten im Jugendhotel Alpina für Fr. 45.--, am Morgen mit Bus nach Disentis, wo wir auf die erste
Bergfahrt für Skitouristen warten müssen. Dann hinauf mit Gondel, Sessellift und Skilift gegen den Piz Ault auf 2800m.
Die Gondel war voll, fasst alle wollen auf den Oberalpstock, so gibt es eine ziemliche Kolonne gegen die Leiter zum Übergang
auf den Brunifirn. Der Schnee ist gut, der Himmel leicht bedeckt, die Biese bläst kalt, -11Grad in Disentis. Mit entsprechender
Kleidung ist die Kälte aber kein grosses Problem, ausser für Karhrin. Die packt sich so gut ein, dass ihr die Brille mangels
Luftzirkulation anläuft. Die Kurze Abfahrt nach der Lücke verspricht pures Skivergnügen. Der AUfstieg bis auf die Höge der
oberen Stremlücke ist einfach, Kathrin und Franziska bleiben dann beim Südostsporren am Gipfel und ich gehe allein hinauf.
D.h. an diesem Tag ist man nicht allein, ich habe über 100 Skitouristen und Snowboarder am Oeralpstock gezählt.
Hier oben ist die Sicht ziemlich eingeschränkt, Starke Bise und viel Gewölk. Also nichts zum Verweilen.
Nach Kurzer Pause queren wir zum Sattel, wo sich der Einstieg zum Staldenfirn befindet. Felle versoregen, Schuhe binden
und dann gehts bergab. Der Staldenfirn ist abgesehen von einer grossen Eisflanke die Abgeblasen ist und uns die kalte Schulter
zeigt, schön verscneit Hie und da etwas Windharst, sonst etwas zäher Pulver aber gut fahrbar, weil ziemlich steil.
Weiter unten leichter Bruchharst, immer noch gut fahrbar. Erst deutlich unter der Waldgrenze in den steilen Passagen
übler Bruchharst, z. Glück sehr verfahren, so dass man gleichwohl mit etwas Vorsicht gut hinunter kommt. Im Maderanertal
führt der Weg kurz vor Bristen noch über einen riesigen Lawinenkegel.
Anstatt aufs Postauto zu warten können wir mit zwei verschiedenen Autos von Skihochtouristen die von der Etzlihütte auf
dem Piz Giuv waren bis Erstfeld mitfahren.
Bei guten Verhältnissen ist der Staldenfirnwirklich eine tolle Abfahrt, die es in sich hat.
Vom Parkplatz oberhalb des Res Tschuggen an der Flüelapassstrasse südseitig hinauf auf die erste Ebene und durch das Täli ostwärts
zum Gipfel des Sentischhorn. Etwas Bise, was den Aufenthalt auf dem Gipfel verkürzt.
Dafür ist die Abfahrt nordseitig noch voll im Pulver und zwar bis hinunter zur Passtrasse. Der letzte Teil ist ziemlich steil und verfahren,
aber nichts desto trotz ein toller Genuss. Bei deisen Verhältnissen bietet das Sentischhorn eigentlich sogar mehr als das Pischahorn mit der
Abfahrt über das Mattijschtäli.
Von Davos-Monstein führt der Weg zuerst durch den Wald bis auf die Alp XXX. Von hier über das weite Tal auf guter Spur auf das Büelenhorn.
Der Gipfelhang ist etwas schwerer Pulver aber ein toller Genuss. Schöne Spuren sind ddas Resultat. Weiter untenmuss man sich den Pulver
zwischen den harstigen Stellen suchen, eine skifahrerische Herausforderung.
Ganz kurz vor dem Büelenhorngipfel überholen uns drei junge Skitouristen. Später beobachten wir sie bei der gewagten Freeride-Abfahrt in
weiten Schwüngen über Wächten und durch Couluars.
Von der Pizolhütte, 2227m, auf dem üblichen Weg über die Wildseelücke und,den Pizolgletscher zum Skidepot im Pizolsattel. Dank der sehr direkt
angelegten Spur (z.T. ziemlich steil) in nur 3 Stunden brutto dort oben. Auf dem Gipfel schöne Rundsicht. Abfahrt durch Pulver, über tragende
Schichten und durch Windharst. Lange schöne Abfahrt bis zur Mittelstation der Gondel.Unten aber ziemlich nasser Schnee und warm.
Start um 7 Uhr auf ca. 500m in Grabs und Aufstieg über die Alp Gampernei mit Zwischenhalt im Skihaus Gampernei auf den Chapf. 4,5 Std brutto.
Anfangs noch frisch und gefrorene, glasige Spur. Bereits um 8 Uhr Pullover ausgezogen. Die Sonne schien, aber bald kamen die ersten Wolkenschleier
und verhüllten sie teilweise. Meine Steigfelle zeigen grosse Abnützungserscheineungen und müssen ersetzt werde. Suche Sponsor :) Bei der Abfahrt
war der Schnee am Anfang noch hart und etwas ruppig zu fahren, später mit Bruchharst. Nach dem zweiten Halt in der Skihütte zeigte sich der Schnee
aber bald als faul, was einige Stürze oder Purzelbäume verursachte. Schöne Trainingstour mit viel Übungsschnee.
Von Stein SG 838m durch ziemlich viel Neuschnee hinauf zum Risipass und auf den Stockberg. Angenehme Temperaturen und gute Sicht. Bei der Abfahrt auf gleicher Route ist der Schnee zum Teil fast zu tief. Feuchter Oberflächenschnee friert an den Skis fest und verursacht "Stogeln" an den Laufflächen.. Nach kurzer Wachspause im unteren Teil der Abfahrt noch einige schöne Hänge zum schwingen gefunden.
Von Starkenbach 891m der Strasse entlang richtung Amdener Höhe und nach ca. 2 km rechts hinauf über die Aplweiden Strick und Arsch und durch Waldlichtungen und über den Grat auf den höchsten Punkt. Schöner Aufstieg z.T. selber spuren im tiefen Schnee. Abfahrt auf der Norseite durch tiefen Neuschnee, weiter unten schon ziemlich schwer. Kurze aber lohnende Tour, wenn in höheren Lagen die Lawinensituation noch kritisch beurteilt wird.
Offenbar ist man sich nicht ganz einig, welches das Einshorn ist. Alle Skitouristen gehen auf 2580m. Das Einshorn nach Karte liegt aber ca 500 weiter östlich und ist "nur" 2457m hoch. Wie dem auch sei: Start in Mathon, am morgen noch ziemlich kalt, Nach 15 Min bereits Handschuhe versorgt, nach 30 Min. auch Jacke im Rucksack verstaut. Sehr schönes und warmes Wetter. Sicht grossartig und der Schnee wieder pure Powder. Der Piz Beverin 2998m zeigt uns immer seine Schulter, winkt und lädt ein. Aber es sind viele Touristen dort unterwegs, mehr als das gute Dutzend am Einshorn. 3 Std. Aufstieg und lange Gipfelrast. Nur sehr wenig Wind. Die Abfahrt ist ein einziger Genuss.
Nach Übernachten in einer Ferienwohnung in Davos-Platz (siehe: Link) Wiederum beste Verhältnisse, tolle Sicht und Pulver. Weiter unten z.T etwas leichten Harst aber mit etwas Mut durchaus fahrbar.
Nur auf den Vorgipfel, da der Grat auf den Hauptgipfel wenig Schnee aufwies (verblasen). Wunderbare Verhältnisse, "pure Power, pure Powder, pure Freude. Nach einem ersten Tei Abfahrt, nochmals kurzen Aufstieg und in einen unberührten Hang als erste hineingestochen.
Von Litzirüti Richtung Litzistafel, dann rechts hinauf auf den Eggberg. Sehr gute Sicht, Schnee ziemlich verfahren, aber trotzdem gute Verhältnisse. Etliche neue Touren-Ziele mit gleichem Ausgangspunkt entdeckt.
Von Stierva durch lichte Waldpartien hinauf auf den Grat zwischen Oberhalbstein und Schams. Beim Start minu 11 Grad C. sobald die Sonne schien, wurde es warm und angenehm. Das letzte Stück am Grat verspricht skifahrerisch nicht mehr viel, deshalb Wende auf 2300m. Abfahrt auf der ganzen höhe purer pulverschnee und eine Aussicht auf viele Berge, die wir im 08 bestiegen hatten. z. B. Schesaplana, Piz Kesch ,Piz d'Err, Piz Calderas, Tschima da Flix und Piz d'Agnel...
Von Mat mit der Gondel hinauf in die Weissenberge.Bei Warmen Temperaturen und schönem Wetter sehr gemütlich, zuerst durch Waldlichtungen hinauf auf den Grat zum Sunnehöreli. Das letzte Stück ist steil und verlangt viele Spitzkehren. Entgegen der Wetterprognose nur sehr leichte Bise auf dem Grat. Ganz klare Aussicht. Tolle Pulverabfahrt hinunter ins Mühlebachtal. Im Mühlebachtal ist der Weg z.T. sehr schmal und je weiter wir durch die Schlucht kommen auch vereister. Keine fünf Minuten später kommt der Bus und nimmt uns wieder mit nach Matt zum Auto.
Von der Bodenmühle über Rheineck an den Alten Rhein. Sehr schöne Stimmungen und bei Altenrhein seltene Vogelart entdeckt. Es ist der Seidenschwanz, der nur in strengen Wintern vom Norden zu uns zum überwintern kommt. Zwei Tage später wurde davon in der Presse und im Radio berichtet.