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zuletzt aktualisiert: 30.8.14

Panorama vom Fornogebiet mit Monte Sissone und Cleopatra
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Meine Touren im Jahr 2014, unvollständig.
24.8.2014 Stauberenkanzel - Saxerlücke und zurück
Bedecktem Himmel zum Trotz einmal mehr von Frümsen mit der Seilbahnauf die Stauberen gefahren, etwas spät dran, deshalb zuerst zur Suppe eingekehrt. Die Nebelfetzen kommen aus dem Rheintal hinauf und verhindern den Blick in die Weite.

Das war gerade in guter Augenblick, um hinunter zu schauen. Vom gleichen Standort Blick richtung Süden.

Wir dachten zuerst, die Häuser zu besteigen, zwei mächtige Klötze am Weg, man kann zwischendurch hinauf gelangen. Aber bis man dort dazwischen kann, muss man entweder über relativ steile Platten aufsteigen oder sich von weiter vorne über einen kaum begangenen Weg waagrecht anpirschen. Über die Platten schien uns nicht ratsam, da das Gras dazwischen noch nass war. Bei der zweiten Variante war auch der Boden noch sooo nass (vollgetränkt), dass wir auf den kaum mehr sichtbaren Weg auch keine Lust mehr verspürten.Ergo: weiterlaufen bis zur Saxerlücke und wieder zurück.

Zwischendurch zeigte sich der Säntis in seinem neuen Herbstkleid.Immer wieder kommen die Nebelschwaden von links aus dem Tal und bringen ihre eigene Stimmung mit auf den Berg. Trotz dem bedeckten und nebligen Wetter macht er "Grüeziweg" seinem Namen alle Ehre. (Für meine Berlinerfreunde: Hier ist es Brauch, dass man sich unterwegs grüsst und das heisst in der Mundart "grüezi". Die Strecke ist viel begangen und deshalb hat sie den Namen "Grüeziweg" erhalten).
Das Gebiet ist bekanntermassen geologisch sehr interessant. Die Informationstafeln am Weg sind neu und informativer, auch leichter verständlicher als die alten gestaltet worden.Das war gerade in guter Augenblick, um hinunter zu schauen. Vom gleichen Standort Blick richtung Süden.
Wir dachten zuerst, die Häuser zu besteigen, zwei mächtige Klötze am Weg, man kann zwischendurch hinauf gelangen. Aber bis man dort dazwischen kann, muss man entweder über relativ steile Platten aufsteigen oder sich von weiter vorne über einen kaum begangenen Weg waagrecht anpirschen. Über die Platten schien uns nicht ratsam, da das Gras dazwischen noch nass war. Bei der zweiten Variante war auch der Boden noch sooo nass (vollgetränkt), dass wir auf den kaum mehr sichtbaren Weg auch keine Lust mehr verspürten.Ergo: weiterlaufen bis zur Saxerlücke und wieder zurück.
Zwischendurch zeigte sich der Säntis in seinem neuen Herbstkleid.Immer wieder kommen die Nebelschwaden von links aus dem Tal und bringen ihre eigene Stimmung mit auf den Berg. Trotz dem bedeckten und nebligen Wetter macht er "Grüeziweg" seinem Namen alle Ehre. (Für meine Berlinerfreunde: Hier ist es Brauch, dass man sich unterwegs grüsst und das heisst in der Mundart "grüezi". Die Strecke ist viel begangen und deshalb hat sie den Namen "Grüeziweg" erhalten).
Das Gebiet ist bekanntermassen geologisch sehr interessant. Die Informationstafeln am Weg sind neu und informativer, auch leichter verständlicher als die alten gestaltet worden.
17.8.2014 Vom Toggenburg ins Tösstal
Anreise vom Bodensee (Egnach, wo ich übernachtete und mit meinem Schwiegersohn am Morgen noch etwas "g'mechet" hatte, nach Liebingen, in der Nähe Dietfurt im Toggenburg.Von dort Aufstieg auf das Schnebelhorn, den Grenzberg zwischen den Kantonen Zürich und St. Gallen. Zuerst über asphaltierte Strässchen, dann über nasse und rutschige Weglein auf einen der vielen Nagelfluh-Rücken, wie es sie zu Hauf im Apenzelerland, im Toggenburg und im Zürcher Oberland gibt. Im Appenzellerdialet auch Bohnenberg genannt.

Bald darauf aus dem Wald hinaus und der Rücken zeigt er sich als unvergleichlicher Aussichtweg.Die Rundumsicht auf dem Grat und dem Schnebelhorn ist fantastisch. Fasst den ganzen Jurabogen, das Klettgau, den Bodensee, Alpstein mit etwas frischem Schnee auf dem Säntis sind zu sehen. Die Bündnergipfel sind leider wolkenverhangen, davor aber stehen die Churfirsten aufgereiht.
Von den Glarnern zeigt sich nur das Vrenelisgärtli, einer der drei Glärnischgipfel erkennbar. Die Innerschweizer sind auch in den Wolken, aber Eiger Mönch und Jungfrau sind erkennbar. Gemäss Peackfinder.com sähe man sogar das Matterhorn. Gut erkennbar ist die Rigi, aber der Pilatus ist wieder in den Wolken. Dafür ist die Albiskette, der Üetliberg, ein Teil des Zürichsees und der Greiffensee gut sichtbar.

Von hier sind es noch 2h25' nach Steg im Tösstal. Unterwegs hohle ich einen älteren Mann ein, mit dem ich ein paar Worte wechsle. Er kann mir die ungefähre Abfahrtszeit des Zuges in Steg sagen. Ich muss mich also sputen, um den Zug zu erreichen, was mir auch problemlos gelingt. Er will es gemütlich angehen und trödeln. Kurz vor dem Bahnhof, wo ich wieder gemütlich laufe, holt er mich auf. Er habe sich überlegt, dass er dann erst um 19h zu hause sei mit dem späteren Zug. Im weiteren Gespräch verriet er mir, dass er dieses Jahr noch 80gi werde. Ich hätte ihm das aber nie gegeben, sondern höchstens knapp über 70.
In Winti dann eine Überraschung, kurzes Zusammentreffen mit Ursina und Stefan mit meinen beiden Enkelinnen Sira und Lia.Dann in Olten längerer unplanmässiger Aufenthalt, weil der Zug andere Reisende aufnehmen muss. Mein Postautoanschluss in Köniz ist also nicht mehr erreichbar. Wie es sich dann herausstellte, musste der Bahnverkehr um Bern herum komplett umgestellt werden. mein Zug hält nicht in Bern, sondern wird umgeleitet und hält in Ostermundigen wegen einem Personenunfall im Wankdorf.
In Ostermundigen ist dann ein ziemliches Chaos. Die Busse der Verkersbetriebe mögen den Strom der Reisenden nicht aufnehmen und es entstehen sehr lange Wartezeiten. Die Leute drängen in die Busse, bis diese die Türen nicht mehr schliessen können. Einige müssen wider aussteigen, was zu Verspätungen im Busbetrieb führt. Schliesslich erreiche ich dann doch noch ein Postauto und bin um 21h zu hause.
Faulhorn - Axalp 19.7.2014
Von Grindelwald-First über's 'Hiendertäli' (ie wird hier im lokalen Dialekt ausgesprochen) auf die Axalp.Samstagmorgen, in Grindelwald schon viel Betrieb (nicht nur Japaner). Ab First (Bergstation der Gondelbahn) überholen uns viele Sportler, mit leichtem Gepäch und schnellen Füssen. Wie wir erfahren handelt es sich umTeilnehmer des "Eiger Ultra Trails" mit 51 km und 3100 Höhenmeter auf und Abwärts.
Wir Blicken südwärts zum Schreckhorn (links) und dem Finsteraarhorm (Mitte Bild) und verlassen den Pfad der Trailsportler beim Bachalpsee, biegen gegen nord-osten ab, steigen über die Wiesen hinauf zum Üebergang ins Hientertäli.

An diesem Übergang sieht man die ganze Länge, ca 2.5h bis zur Wart, dem Übergang zwischen Schwarzhorn (Mitte hinten) und Wildgärst (links hinten).

Es hat in diesm Täli noch zwei Bergseen: das 2Hagelseewli" und das Häxenseeli. Letzteres hat noch viel Eis vom Winter.Es faszinieren die z.T. bizarren Felsformationen und die Bäche. Das alles war vor milionen von Jahren ein ganz flacher Meeresboden.



Über resliche Schneefelder, über Bäche und steile Halden hinunter in den Bergfrühling.

Vor lauter sehen und staunen vergeht die Zeit viel zu schnell, so dass wir meinen, uns am Schluss noch beeilen zu müssen.Für einen Blick auf den türkisfarbigen Brienzersee hat es aber trotzdem gereicht.

Offenbar hat der ausgegeben online-Fahrplan aber nicht gestimmt, und wir durften es uns auf der Axalp noch gemütlich machen und den Tank wieder auffüllen, bis dann das Postauto doch noch fuhr.
Alpenrosen hatte es auch auf dieser schönen Tour fast keine. Hofentlich auf der nächsten in dieser Reihe, nämlich d's Hohtürli. Das ist der Übergang vom Kien- ins Kandertal über die Gries- und Bundalp. Je nachdem wer mitkommt, mit oder ohne übernachten in der Blüemlisalpütte.
22.6.2014 Lücke am Brienzerrothorngrat geschlossen
Am Morgen um knapp 6h wunderbare Stimmung in Rüeggisberg. Der Tag ist schon erwacht.

Aus dem Küchenfenster sehe ich das heutige Ziel zwischen Hohgant und Schibengütsch und grad links hinter dem Rothorn ist auch noch der Titlis zu erkennen.

Ich fahre mit Postauto und Zug. dem Breienzersee entlang wieder tolle Stimmungsbilder:

Dann Start in Brienz mit der Rothornbahn. Dampfgetrieben mit 400PS und 32 Tonnen Gewicht stapft die Maschiene mit einem sehr anregenden Tsch Tsch Pfff, Tsch Tsch Pfff, Tsch Tsch Pfff, Tsch Tsch Pfff, den Berg hinauf, bis 250Promille Steigung, in den Tunnellen ziemlich laut, fasst wie in einer Disco mit dem dumpfen, knalligen Pfff! Die Fahrt ist ihr Geld wert: Einfache fahrt Fr. 27.-- mit Halbtaxabo.



Zuerst auf den Gipfel des Rothorns, 10 Min. die Bahn fährt ja fast auf den Gipfel. Leider sind die Hochalpen alle verschleiert. Dann gehts los, um die Scharten herum, über die Grate oder dem Grat entlang.


Siehst Du die Leute beim Schneefeld?
Den Brienzerrothrngrat hatte ich vor vielen Jahren vom Harder ob Interlaken bis zum Wannenpass schon einmal gemacht. Das Stück vom Lungernsee über Schönbühl bis zum Rothorn in der Zwischenzeit mehrmals. Jetzt konnte ich die Lücke Rothorn-Wannenpass schliessen. Wir begnügen uns aber nicht mit der Lücke, sondern überwinden noch einige "Höger" bis zur Algäuwlicken (AllgäuLücke auf Haslitiitsch {Mundart aus dem Haslital}).

Das ist der Aufstieg und der Gipfel des Tannhorns. Der Grat ist viel begangen und deshalb sind die Tritte oder das Weglein auch gut.Trittsicher und Schwindelfrei muss man aber schon sein.

Pberall begleiten und die Blumen, nicht nur Popperollen oderAnkebälleli.

Hier sind wir bereits in der Algäuwlicken. Jetzt heisst es ins Tal absteigen. Noch ca. 1000 Höhenmeter, zwar auf guten aber steilen Wegen und das geht dann doch etwas in die Knie. Das viele auf und ab bisher hat uns ja schon einige 100 Höhenmeter bescheert.Aber heute, am Tag darauf, ist schon nichts mehr von den Anstrengungen zu spüren.
Passo d'Ur im Puschlav
Anreise via Engadin, Ofenpass, Livigno in den Weiler "Piscadel" im Puschlav auf 1478 müM.

Nebst dem obligaten Besuch in der 'Casa Vinicola La Torre' in Poschiavo


unternahmen wir am Samstag eine Wanderung zum Pass d'Ur, an der Schweizergernze, wo man eine wunderbare Aussicht auf dem Pizzo Scalion hat.
Von dem Weiler Clef bei Selva auf 1500m gestartet, zuerst über eine grobe Strasse durch einen verlassnen Steinbruch hinauf bis zum ehemaligen und stillgelegten Werkplatz mit Steinsäge und Laufkran.Mit genauem Kartenstudium und etwas Glück den weiterführenden Pfad gefunden, der kaum mehr begangen wird. Die Alpen weiter oben sind fasst alle mit Strassen erschlossen.

Znüni auf der Alp Quadrada
Unser Weg führte weiter über die Alp d'Ur, die noch nicht für den Motorisierten Verkehr erschlossen ist. Dann hinauf auf den Pass. Der Weg ist leicht zu finden. Wo er weglos ist, sind die weiss/rot/weissen Zeichen gut ersichtlich. Ab ca. 2300m war die Schneedecke geschlossen und bot uns guten Trittschnee.Auf dem Pass, bzw. etwas höher auf 2550 müM. genossen wir dei Aussicht auf den Pizzo Scalino, rechts und Piz Cancian links im Bld.

Wir studierten die Aufstiegs und Abfahrtsrouten für den Fall, dass wir diesen Berg einmal mit den Skiern besteigen werden.
Im Abstieg über die Alp d'Ur suchten wir den auf der Karte von 1964 eingezeichneten Alpweg. Er liess sich nach einigem suchen auch finden. Auf der neuesten KArte (swisstopo online) ist er nur noch Bruchstückhaft eingezeichent, obwohl er durchgehend existiert und auch begehbar ist. Einzig den Einstieg muss man suchen. Der Weg ist eine hohle schmale Gasse, sehr steil und zum Teil im tiefen Gras.Wieder auf 1500 müM. mussten wir noch nach Clef queeren um zum Auto zurück zu finden. Wir haben den Motta d'Ur umrundet.Nachtessen im Hotel/Restaurand Centrale in Poschiavo.Sonntags wanderten wir von Miralago, zuunterst am Lago Poschiavo nach Viano auf der Linken Talseite und dann über den 'Dogana' (altes Zollhaus) und über die Grenze nach Italien und hinunter nach Roncajola, wo wir uns in einem sehr gut laufenden kleinen Restaurant auf der Terrasse mit Sicht übers Veltlin stärkten, bevor wir ganz hinunter nach Tirano absteigen und mit der RHB zurück nach Miralago fuhren. Schätzungsweise 400 hm aufwärts und ca. 1000m abwärts.
Am Montag war dann noch etwas Arbeit im Piscadel angesagt. Rasen, bzw. Gras mähen, die Wohnung reinigen und wieder abschliessen und dann die Rückreise über Bernina- und Julierpass zurück in die Zivilisation.
Im Domlesch und im Churer Rheintal zeigte der Thermometer 36ºC auf dem Thermometr im Fahrtwind an.
Schinige Platte - Faulhorn 14.6.2014
Erste Überraschung am Morgen, nach klarem Himme plötzlich Nebel in Rüeggisberg und interessante Stimmung.
Mit ÖV und Schynige-Platte-Bahn eben dorthin. Die Bahn feiert 100 Jahre Elektrifikation. Von den Feiern merke ich noch nichts. bin wohl zu früh.Auf der Schynigen Platte hat es einen Apengarten, ich bin überrascht von den vielen vielen "Täfeli" in dem garten, und noch kaum Blüten oder Pflanzen, die höher sind als ein paar Centimeter.

Jetzt ist noch sonnig und sichtig und ich mache mich auf den Weg richtung Faulhorn.

Bald zieht nebel auf.

Die Strecke bin ich vor vielleicht 35Jahren oder mehr schon einmal gegangen. Ich kann mich aber kaum mehr erinnern.

Unterwegs in der Männdlenenhütte rinke ich einen Kaffee und habe ein nettes Gespräch mit dem Hüttenwart, der am Einrichten der Hütte ist. Der Weg von der Schinigen zum Faulhorn hätte auf dieses Wochenende eröffnet werden sollen. Wie die Bilder zeigen hat es aber noch Schnee auf dem Weg und deshalb ist der Weg offiziell noch nicht frei gegeben. Für Alpinisten ist das aber kein Problem. Auch mit dem zunehmendenNebel komme ich gut zurecht und habe keine Mühe mit der Navigation.Unterwegs treffe ich auf ein detsches Pärchen, das sich im Nebel (nur mit GPS ausgrüstet) verlaufen hat. Ohne Karte hat man zu wenig überblick, auch wenn das GPS mit gutem Kartenmaterial versehen ist. Die GPS sind gut in den Städten, wo man sich noch an den Strassennamen orientiern kann. Sie laufen mir dann hinterher, aber sie sind langsamer als ich.
Vom Faulhorn steige ich dann ab auf die Bussalp, wo ich das Postauto sehe. Ich erreiche diesenKurs aber nicht mehr. Statt dessen entscheide ich mich der Strasse entlang richtung Grindelwald zu marschieren und Autostopp zu machn, was auch prompt klappt. so kann ich eine Stunde früher auf den Zug als das Pärrchen, von dem ich annehme, dass es den späteren Buss erreicht hat.
Auffahrt 2014 29. bis 31. Mai 2014
Höhepunkt des Jahres
Donnerstag Treffen auf der Kleinen SCheidegg mit Führer Rinaldo und Kollegein Suzanne. Mit Bahn aufs Jungfrau Joch gefahren und nach einer Kaffeepause Vorbereitung auf die Abfahrt über den Jungfraugletscher. Anseilgurt, Jacke, Handschuhe. -8 Grad und bewölkt. Abfahrt auf den Konkordiaplatz.

Hier gilt Felle montieren und Aufstieg zur Grünhornlücke ca. 2h, wo sich unser Ziel, das Finsteraarhorn 4273m zeigt.
Wir wählen unsere eigene Abfahrtsroute und geniessen den wunderbaren Sulzschnee. Dafür steigen wir ca. 15 Min. länger auf zur Finsteraarhornhütte (Bild unten rechts). Wir können's kaum glauben, dass niemand unseren Spuen folgt. Alle versuchen mit mögichst wenig Höhenverlust die Hütte zu erreichen und queeren nach rehts.


Freitag 04:00h Tagwache. Aufstieg im Nebel bis zum Hugisattel mit den Skiern. Anseilen und im guten Trittschnee mit etwas klettern über den ausgesetzten Grat, die letzten ca. 250 Höhenmeter auf den Gipfel des Finsteraarhorns. Die Luft ist hier oben schon seehr dünn, im Westen Nebel, keine Sicht. Im Osten bewölkt, leider alle Gipfel im Nebel.


Wenn man bedenkt, dass der Grat an einzelnen Stellen so ausgesetzt ist, dass man links wie rechts gegen 1000m abstürzen könnte, ist die Tour, wenn nicht sehr schwierig, so doch sehr anspruchsvoll.
Im ersten Teil der Abfahrt müssen wir uns wegen dem Nebel an die Aufstiegsspur halten. Weiter unten wird die Sicht dann besser und wir geniessen den Sulz bis zur Hütte, wo wir nochmals übernachten. Insgesamt waren an diesem Tag über 40 Personen am Finsteraarhorn.
Samstagmorgen wiederum Tagwache wie am Vortag. Nach klarer nacht zuerst rassige Abfahrt auf dem gefrohrenen Firn des Fieschergletschers bis zum 'Rote Loch'. hier werden wieder die Felle montiert und wir steigen in knapp 3 Stunden zum Gipfel des Galmihorns auf.


im Hintergrund, im Bild rechts, das Finsteraarhorn von der Südseite.
Das Galmihorn 3505m bietet wunderbare Aussicht bis zu den Engadinerbergen, den Innerschweizern, die grossen Walliser usw. Als Surprise führt uns Rinaldo durch das Bächital (wallisserdeutsch für Bächlital). 1500 Höhenmeter Abfahrt auf fantastisch breiten Hängen über den Bächitalgletscher. Oben harter, griffiger Firn und unten wunderbarer Sulz.
Mir haben meine Beine noch tagelang später die Schwing-Bewegungen von der Abfahrt simuliert und mich immer wieder zurück auf den Gletscher gebracht.


Oben links, wieder in rechten Bild, der Mite der Gipfel des Galmihorns mit der Wächte.
Zum Dessert durften wir dann die Skis auf den Rucksack schnallen und noch eine gute Stunde ins Tal hinunter nach Glurlingen tragen.
Etwas über mich (aktuell) 2007 Silvrettagebiet 2008 2009